BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//HumOnCal - ECPv6.15.18//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:http://humoncal.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für HumOnCal
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:UTC
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0000
TZOFFSETTO:+0000
TZNAME:UTC
DTSTART:20210101T000000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20221018T160000
DTEND;TZID=UTC:20221018T180000
DTSTAMP:20260407T102242
CREATED:20221109T144933Z
LAST-MODIFIED:20221109T144933Z
UID:298-1666108800-1666116000@humoncal.de
SUMMARY:Christine Resch/ Marion Ott: Klassismus: Zwischen Antidiskriminierungspolitik und theoretischer Analyse
DESCRIPTION:Ringvorlesung: Eine Klasse für sich…? Leben mit Geschlecht und Herkunft \nAnmeldung unter:https://kw.uni-paderborn.de/gender-studien/workshops-tagungen-vortragsreihen/ringvorlesung-eine-klasse-fuer-sich/an \nNoch immer bestimmt die soziale Herkunft eines Menschen maßgeblich spätere Bildungs- und Karriereverläufe. Immer wieder zeigen Studien der empirischen Bildungsforschung\, wie die selektive Struktur des deutschen Bildungssystems Kinder aus Akademiker:innenfamilien strukturell begünstigt. Von 100 Akademiker:innenkindern beginnen 74 ein Hochschulstudium und 63 dieser Kinder schließen ihr Studium mit einem Bachelorabschluss ab. In der Gruppe der Kinder von Nicht-Akademiker:innen nehmen hingegen nur 21 ein Studium auf und nur 15 schließen ihr Studium mit dem Bachelor ab (vgl. Reuter et. al 2020: 14). Echte Chancengleichheit scheint folglich nach wie vor eine Illusion zu sein. \nWird die soziale Herkunft im Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht betrachtet\, erscheint besonders für Frauen eine doppelte Benachteiligung\, da nicht nur die Klassenposition relevant wird\, sondern auch ihr Geschlecht zu einer Benachteiligung „hinsichtlich Status\, Anerkennung\, Funktion und Prestige“ (Wöhl 2018: 2) führt. Reproduktionsarbeit aber auch Qualifikationserfolge unterliegen immer noch der Geschlechterhierarchie. \nZiel der Ringvorlesung ist es\, den interessierten Teilnehmer:innen einen Überblick darüber zu geben\, wie die Klasse\, Geschlecht sowie ihre Verbindung Einfluss auf Karriere- und Bildungswege nehmen. Wir freuen uns\, dafür ausgewiesene Expert:innen des Forschungsfeldes für Gastvorträge gewonnen zu haben\, an denen über Zoom teilgenommen werden kann. \nNeben der Öffnung der Ringvorlesung für die Studierenden der Universität Paderborn richtet sich die Veranstaltungen außerdem an Praktiker:innen der Sozialen Arbeit\, des Bildungssektors und die breite außeruniversitäre Öffentlichkeit. \n18.10.2022:  PD Dr.in Christine Resch & Prof.in Dr.in Marion Ott: Klassismus: Zwischen Antidiskriminierungspolitik und theoretischer Analyse \nIm Rahmen des Vortrags werden wir „Klassismus“ zunächst kurz historisch einordnen: Dabei geht es uns darum\, die Begriffe\, mit denen in den Sozialwissenschaften traditionell über soziale Ungleichheit nachgedacht wurde und wird (Klassenverhältnis\, Schicht\, Milieu\, Intersektionalität) kurz zu skizzieren. Bezogen auf „Klassismus“ werden wir dann die gegenwärtigen Verwendungen dieses Begriffs vorstellen. Das erscheint uns wichtig\, weil sich bislang (noch) keine eindeutige Bestimmung durchgesetzt hat\, wir es vielmehr\, so die These\, gerade mit einer Akademisierung zu tun haben\, in der ein „Slogan“ von Aktivist*innen angeeignet und theoretisch gefasst werden soll. Die Verwendungen changieren zwischen Kritik an Diskriminierungen und Anstrengungen\, den Begriff so zu fassen\, dass die Frage nach Klassenverhältnissen im Fokus bleibt. Unser Interesse ist\, inwieweit das Konzept „Klassismus“ über das der „Diskriminierung“ hinausgeht.
URL:http://humoncal.de/veranstaltung/christine-resch-marion-ott-klassismus-zwischen-antidiskriminierungspolitik-und-theoretischer-analyse
LOCATION:Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/png:http://humoncal.de/wp-content/uploads/2022/11/csm_Banner_RV_d629fef9c7.png
END:VEVENT
END:VCALENDAR