BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//HumOnCal - ECPv6.15.18//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:HumOnCal
X-ORIGINAL-URL:http://humoncal.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für HumOnCal
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:UTC
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0000
TZOFFSETTO:+0000
TZNAME:UTC
DTSTART:20210101T000000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20221206T160000
DTEND;TZID=UTC:20221206T180000
DTSTAMP:20260405T134135
CREATED:20221109T144026Z
LAST-MODIFIED:20221109T144026Z
UID:291-1670342400-1670349600@humoncal.de
SUMMARY:Stefanie Wöhl: Krisen\, Klassen\, Kapitalismus: Die 3 K’s in den Geschlechterverhältnissen.
DESCRIPTION:Ringvorlesung: Eine Klasse für sich…? Leben mit Geschlecht und Herkunft \nAnmeldung unter: https://kw.uni-paderborn.de/gender-studien/workshops-tagungen-vortragsreihen/ringvorlesung-eine-klasse-fuer-sich/an \nNoch immer bestimmt die soziale Herkunft eines Menschen maßgeblich spätere Bildungs- und Karriereverläufe. Immer wieder zeigen Studien der empirischen Bildungsforschung\, wie die selektive Struktur des deutschen Bildungssystems Kinder aus Akademiker:innenfamilien strukturell begünstigt. Von 100 Akademiker:innenkindern beginnen 74 ein Hochschulstudium und 63 dieser Kinder schließen ihr Studium mit einem Bachelorabschluss ab. In der Gruppe der Kinder von Nicht-Akademiker:innen nehmen hingegen nur 21 ein Studium auf und nur 15 schließen ihr Studium mit dem Bachelor ab (vgl. Reuter et. al 2020: 14). Echte Chancengleichheit scheint folglich nach wie vor eine Illusion zu sein. \nWird die soziale Herkunft im Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht betrachtet\, erscheint besonders für Frauen eine doppelte Benachteiligung\, da nicht nur die Klassenposition relevant wird\, sondern auch ihr Geschlecht zu einer Benachteiligung „hinsichtlich Status\, Anerkennung\, Funktion und Prestige“ (Wöhl 2018: 2) führt. Reproduktionsarbeit aber auch Qualifikationserfolge unterliegen immer noch der Geschlechterhierarchie. \nZiel der Ringvorlesung ist es\, den interessierten Teilnehmer:innen einen Überblick darüber zu geben\, wie die Klasse\, Geschlecht sowie ihre Verbindung Einfluss auf Karriere- und Bildungswege nehmen. Wir freuen uns\, dafür ausgewiesene Expert:innen des Forschungsfeldes für Gastvorträge gewonnen zu haben\, an denen über Zoom teilgenommen werden kann. \nNeben der Öffnung der Ringvorlesung für die Studierenden der Universität Paderborn richtet sich die Veranstaltungen außerdem an Praktiker:innen der Sozialen Arbeit\, des Bildungssektors und die breite außeruniversitäre Öffentlichkeit. \n06.12.2022: Prof.in Dr.in Stefanie Wöhl: Krisen\, Klassen\, Kapitalismus: Die 3 K’s in den Geschlechterverhältnissen. \n‚Multiple Krisen‘ prägen derzeit global verschiedene Lebensweisen und Arbeitsverhältnisse. Im Vortrag soll auf die Zusammenhänge von Krisen\, Klassen- und Geschlechterverhältnisse eingegangen werden und anhand verschiedener Beispiele aus dem Globalen Süden und Norden diskutiert werden\, wie eine globale Umgestaltung der Produktions- und sozialen Reproduktionsverhältnisse aussehen müsste\, um soziale Ungleichheit zu minimieren.
URL:http://humoncal.de/veranstaltung/stefanie-woehl-krisen-klassen-kapitalismus-die-3-ks-in-den-geschlechterverhaeltnissen
LOCATION:Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/png:http://humoncal.de/wp-content/uploads/2022/11/csm_Banner_RV_d629fef9c7.png
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20221213T160000
DTEND;TZID=UTC:20221213T180000
DTSTAMP:20260405T134135
CREATED:20221109T143500Z
LAST-MODIFIED:20221109T143639Z
UID:288-1670947200-1670954400@humoncal.de
SUMMARY:Isabel Steinhardt: Klassismus in Bildungsinstitutionen 
DESCRIPTION:Ringvorlesung: Eine Klasse für sich…? Leben mit Geschlecht und Herkunft \nAnmeldung unter: https://kw.uni-paderborn.de/gender-studien/workshops-tagungen-vortragsreihen/ringvorlesung-eine-klasse-fuer-sich/an \nNoch immer bestimmt die soziale Herkunft eines Menschen maßgeblich spätere Bildungs- und Karriereverläufe. Immer wieder zeigen Studien der empirischen Bildungsforschung\, wie die selektive Struktur des deutschen Bildungssystems Kinder aus Akademiker:innenfamilien strukturell begünstigt. Von 100 Akademiker:innenkindern beginnen 74 ein Hochschulstudium und 63 dieser Kinder schließen ihr Studium mit einem Bachelorabschluss ab. In der Gruppe der Kinder von Nicht-Akademiker:innen nehmen hingegen nur 21 ein Studium auf und nur 15 schließen ihr Studium mit dem Bachelor ab (vgl. Reuter et. al 2020: 14). Echte Chancengleichheit scheint folglich nach wie vor eine Illusion zu sein. \nWird die soziale Herkunft im Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht betrachtet\, erscheint besonders für Frauen eine doppelte Benachteiligung\, da nicht nur die Klassenposition relevant wird\, sondern auch ihr Geschlecht zu einer Benachteiligung „hinsichtlich Status\, Anerkennung\, Funktion und Prestige“ (Wöhl 2018: 2) führt. Reproduktionsarbeit aber auch Qualifikationserfolge unterliegen immer noch der Geschlechterhierarchie. \nZiel der Ringvorlesung ist es\, den interessierten Teilnehmer:innen einen Überblick darüber zu geben\, wie die Klasse\, Geschlecht sowie ihre Verbindung Einfluss auf Karriere- und Bildungswege nehmen. Wir freuen uns\, dafür ausgewiesene Expert:innen des Forschungsfeldes für Gastvorträge gewonnen zu haben\, an denen über Zoom teilgenommen werden kann. \nNeben der Öffnung der Ringvorlesung für die Studierenden der Universität Paderborn richtet sich die Veranstaltungen außerdem an Praktiker:innen der Sozialen Arbeit\, des Bildungssektors und die breite außeruniversitäre Öffentlichkeit. \n13.12.2022: Prof.in Dr.in Isabel Steinhardt: Klassismus in Bildungsinstitutionen   \nIn Bildungsinstitutionen wird soziale Ungleichheit und damit Klassizismus dauerhaft reproduziert. Um aufzuschlüsseln\, wie diese Reproduktion stattfindet wird zunächst theoretisch beleuchtet welche Mechanismen wirken\, um diese dann an empirischen Studien zu vertiefen. In den Fokus kommen dabei z.B. institutionelle Diskriminierung oder Mikroaggressionen. Im dritten Teil des Vortrags kommen dann Betroffene selbst zu Wort\, indem eine Analyse des Twitter-Hashtags #ichbinarmutsbetroffen vorgestellt wird.
URL:http://humoncal.de/veranstaltung/isabel-steinhardt-klassismus-in-bildungsinstitutionen
LOCATION:Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/png:http://humoncal.de/wp-content/uploads/2022/11/csm_Banner_RV_d629fef9c7.png
END:VEVENT
END:VCALENDAR