BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//HumOnCal - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:HumOnCal
X-ORIGINAL-URL:http://humoncal.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für HumOnCal
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:UTC
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0000
TZOFFSETTO:+0000
TZNAME:UTC
DTSTART:20220101T000000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20230117T180000
DTEND;TZID=UTC:20230117T193000
DTSTAMP:20260409T084019
CREATED:20221201T221906Z
LAST-MODIFIED:20221201T221906Z
UID:925-1673978400-1673983800@humoncal.de
SUMMARY:Simon W. Fuchs: A/Symmetrien\, Europa und der globale Islam
DESCRIPTION:Für viele wissenschaftliche Arbeiten zum modernen Islam und der ‚muslimischen Welt‘ bleiben Europa bzw. der Westen weiterhin der zentrale Bezugs- und Bewertungsrahmen. Gewünschte Norm und (bedauernswerte) Abweichung ist damit klar vorgegeben. Dies hat konkrete Auswirkungen auf Forschungsfragen: Können muslimische Reformdenker seit dem 19. Jahrhundert mit den Reformatoren verglichen werden? Wo bleibt eigentlich der muslimische Luther\, von der islamischen Aufklärung ganz zu schweigen? Wo erkennen wir im Nahen Osten und Südasien Ansätze westlicher Entwicklungen in Bezug auf Säkularisierung\, Modernisierung und Demokratisierung? In seinem Beitrag will Simon W. Fuchs zum einem dem Phänomen nachspüren\, dass Europa als Modell gesehen wird – und die ‚muslimische Welt‘ nach ihren Symmetrien und Asymmetrien dazu bewertet wird. Daneben möchte er aber auch fragen\, wie wir uns genau dieser ‚Vergleichsfalle‘ von A/Symmetrien entziehen können. \nDie Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Personen. \nFür die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. \nÜber das Kolloquium \nIn sozial- und geisteswissenschaftlichen Kontexten fungiert A/Symmetrie als veranschaulichende konzeptuelle Metapher zur Charakterisierung unterschiedlichster Phänomene. Die Vielfalt der Verwendung dieser Metapher\, ihre Anschaulichkeit\, Vagheit und womöglich normative Stoßrichtung\, bilden den Anlass für eine interdisziplinäre Reflexion in Form eines Kolloquiums im Wintersemester 2022/2023. Bettina Bock und Thorsten Merl führen frühere Überlegungen ihres ersten Kolloqiums „Doing Asymmetry – Interdisziplinäre Perspektiven auf sprachliches Handeln und pädagogische Praxis“ (Wintersemester 2021/2022) fort und ziehen Perspektiven weiterer Disziplinen hinzu. \nIm Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“ werden die folgenden übergeordneten Fragen bearbeitet: \n\nWas ist jeweils damit gemeint\, wenn in den unterschiedlichen (Teil-)Disziplinen auf A/Symmetrie Bezug genommen wird? Welche Bedeutungsfacetten hat die Metapher A/Symmetrie?\nWie prägt die Verwendung der Metapher das Nachdenken über verschiedene Forschungsgegenstände? Welche implizite Normativität hat also die Verwendung der Metapher als Erkenntniswerkzeug in verschiedenen Disziplinen?\nInwiefern verweist dies auf welche impliziten und womöglich gänzlich unterschiedlichen Normen?\nWelche Gemeinsamkeiten bestehen über die Disziplinen hinweg?\n\nKünstlerische Bearbeitungen sollen darüber hinaus gänzlich andere (womöglich utopische oder dystopische) Perspektiven auf A/Symmetrie denk- bzw. erlebbar machen.
URL:http://humoncal.de/veranstaltung/simon-w-fuchs-a-symmetrien-europa-und-der-globale-islam
LOCATION:Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:http://humoncal.de/wp-content/uploads/2022/12/FiQdhz_WYAA_M8n.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR