BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//HumOnCal - ECPv6.15.19//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:HumOnCal
X-ORIGINAL-URL:http://humoncal.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für HumOnCal
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:UTC
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0000
TZOFFSETTO:+0000
TZNAME:UTC
DTSTART:20220101T000000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20230503T183000
DTEND;TZID=UTC:20230503T200000
DTSTAMP:20260408T090208
CREATED:20230404T234059Z
LAST-MODIFIED:20230404T234059Z
UID:1229-1683138600-1683144000@humoncal.de
SUMMARY:Kiera Vaclavik: Through the Looking Glass & What Fashion Found There: Lewis Carroll’s Literary Heroine as Style Icon
DESCRIPTION:Lewis Carroll writes virtually nothing about the physical appearance and clothing of his most famous protagonist and both he and Sir John Tenniel – the illustrator whose influential images first brought Alice to life in the public imaginary – were temperamentally and ideologically opposed to fashion and its strictures. It is difficult to imagine a less promising start for a style icon\, and yet this is precisely what Alice has become. \nIn this lecture I will examine how attendance to dress contributes to our understanding of Carroll\, Tenniel and Alice\, before moving on to consider the reasons why Alice has emerged not merely as a follower of fashion but as a trendsetter in her own right. \nWith close reference to an American Vogue photoshoot by Annie Liebowitz in particular\, it dwells on issues of age and experience\, nostalgia and knowingness. Ultimately it argues that if attendance to literary fashioning enhances our ‘understanding of texts\, their contexts and their innovations’ (Kuhn and Carlson\, 2007) attendance to literature-inspired fashion also constitutes a precious and as yet underexploited resource in the study of the reception\, circulation and transmission of literary works.
URL:http://humoncal.de/veranstaltung/kiera-vaclavik-through-the-looking-glass-what-fashion-found-there-lewis-carrolls-literary-heroine-as-style-icon
LOCATION:Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:http://humoncal.de/wp-content/uploads/2023/04/Erzaehlte_Mode_Plakat_Kleid-scaled.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20230510T183000
DTEND;TZID=UTC:20230510T200000
DTSTAMP:20260408T090208
CREATED:20230404T234323Z
LAST-MODIFIED:20230404T234323Z
UID:1231-1683743400-1683748800@humoncal.de
SUMMARY:Thomas Küpper: „Dress your age“? Erzählungen über (nicht-)altersgemäße Kleidung
DESCRIPTION:Erzählung\, Mode und Alter(n) haben gemeinsam\, dass durch sie jeweils Zeit konstituiert wird – sei es etwa markierte oder verkörperte\, sei es entfaltete\, geschichtete oder verdichtete\, neue oder überkommene. Besonders deutlich werden solche Zusammenhänge\, wenn von (nicht-)altersgemäßer Kleidung die Rede ist. \nHäufig gilt es als Norm\, dass man sich mit zunehmenden Jahren dezenter\, weniger provozierend als in der Jugend zu kleiden habe; diese Setzung ist mit dem verbreiteten Narrativ vereinbar\, im Vorgang des Alterns schwinde man allmählich dahin und werde unsichtbar. \nSolche Narrative werden  dann wiederum in literarischen Texten aufgegriffen und konterkariert – dies soll in dem Beitrag am Beispiel von Ingrid Nolls Kriminalromanen gezeigt werden.
URL:http://humoncal.de/veranstaltung/thomas-kuepper-dress-your-age-erzaehlungen-ueber-nicht-altersgemaesse-kleidung
LOCATION:Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:http://humoncal.de/wp-content/uploads/2023/04/Erzaehlte_Mode_Plakat_Kleid-scaled.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20230516T183000
DTEND;TZID=UTC:20230516T200000
DTSTAMP:20260408T090208
CREATED:20230404T234703Z
LAST-MODIFIED:20230404T234703Z
UID:1233-1684261800-1684267200@humoncal.de
SUMMARY:Andreas Kraß: Das bunte Kleid. Androgynie in Thomas Manns Romanwerk ‚Joseph und seine Brüder‘
DESCRIPTION:In ‚Der junge Joseph‘ (1934)\, dem zweiten Band seines Romanwerks ‚Joseph und seine Brüder‘\, schildert Thomas Mann\, wie der Protagonist von seinem Vater Jaakob ein buntes Kleid als Geschenk erhält. Es ist ein kostbares Gewand\, das Josephs verstorbener Mutter Rahel gehörte\, der „Schleier der Vielfalt“. \nJoseph verwandelt das ehrenvolle Erbstück in ein modisches Statement: „Er trug das Gewand recht lässig\, etwas gerafft\, durch den Gürtel seines Hemdrocks gezogen“. Seine Brüder beschimpfen ihn dafür als „Geck“ und „Zierbengel“. Thomas Mann scheint sich auf die Vorstellung des „dritten Geschlechts“ (Magnus Hirschfeld) zu beziehen\, die im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts weit verbreitet war. Der Vortrag geht diesen Spuren nach.
URL:http://humoncal.de/veranstaltung/andreas-krass-das-bunte-kleid-androgynie-in-thomas-manns-romanwerk-joseph-und-seine-brueder
LOCATION:Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:http://humoncal.de/wp-content/uploads/2023/04/Erzaehlte_Mode_Plakat_Kleid-scaled.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20230524T183000
DTEND;TZID=UTC:20230524T200000
DTSTAMP:20260408T090208
CREATED:20230404T234929Z
LAST-MODIFIED:20230404T234929Z
UID:1235-1684953000-1684958400@humoncal.de
SUMMARY:Martina Wernli: Ein Hochzeitskleid\, Heine und das Exil. Schrift auf unmodischen Textilien
DESCRIPTION:Die Beschriftung von Textilien ist im Zusammenhang mit Labels oder ‚Botschaften‘ weit verbreitet\, sie stiftet Zugehörigkeit oder sorgt für Abgrenzung. \nBei Unikaten ist der Zusammenhang von Schrift und Textil schon schwerer zu fassen\, zumal wenn es sich um Kleidungsstücke oder Accessoires handelt\, die keinerlei Verbindung zur aktuellen Saison\, zur Präsentation auf einem Laufsteg oder zu berühmten Designer:innen aufweisen. Und doch steht auch Unmodisches in einem Zusammenhang mit Mode. \nUm solche Kombinationen von Text und Textilien soll es im Vortrag gehen\, im Zentrum steht ein Hochzeitskleid\, das Aglaja Veteranyi beschriftet hat\, eine Weste\, die Texte von Heine zeigen und eine Tasche\, in die Erinnerungen an die Internierung sogenannter „feindlicher Ausländer:innen“ in Großbritannien im Zweiten Weltkrieg gestickt sind.
URL:http://humoncal.de/veranstaltung/martina-wernli-ein-hochzeitskleid-heine-und-das-exil-schrift-auf-unmodischen-textilien
LOCATION:Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:http://humoncal.de/wp-content/uploads/2023/04/Erzaehlte_Mode_Plakat_Kleid-scaled.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20230531T183000
DTEND;TZID=UTC:20230531T200000
DTSTAMP:20260408T090208
CREATED:20230404T235227Z
LAST-MODIFIED:20230404T235227Z
UID:1237-1685557800-1685563200@humoncal.de
SUMMARY:Kerstin Kraft: Sich in Worte kleiden. Über das Verhältnis von Texten und Textilien
DESCRIPTION:Die Verbindungen von Texten und Textilien sind vielfältig – allein in diesem einleitenden Satz finden wir neben den Begriffen ‚Text‘ und ‚Textilien‘\, die beide auf das lateinische ‚texere‘ zurückgehen\, die ‚Ver-bindungen‘\, also das\, was Buchstaben ebenso wie Fäden formal zusammenfügt und das ‚Viel-fältige‘ als Beschreibung des Bedeutungs- und Faltenreichtums. \nLässt man sich darauf ein\, finden sich zahlreiche weitere etymologische und semantische Zusammenhänge\, die jedoch nicht immer zur Theoriebildung geeignet sind und interpretatorisch keiner Vertiefung bedürfen – und auf die auch schon häufig hingewiesen wurde. \nIm Vortrag geht es um das konkrete Verhältnis von Mode\, Kleidung\, Textilien und Texten\, das anhand von Objekt-\, Bild- und Textbeispielen untersucht wird. Dies geschieht aus dezidiert textilwissenschaftlicher Sicht und entsprechend werden zunächst Kleidungsstücke und Textilien versammelt\, die Buchstaben\, Wörter oder Texte aufweisen: Statement-T- Shirts\, Wochentagssocken\, Poesiekleider\, Propagandatextilien\, Zeitungskleider u.v.a.m. werden hinsichtlich ihrer Materialität und Technologie betrachtet. \nSo finden sich Texte und Zeichen\, die auf unterschiedlichste Trägermaterialien an sichtbaren oder nicht sichtbaren Stellen beispielsweise gedruckt\, gemalt oder gestickt wurden. Durch die von mir vorgestellte Ordnung des Materials wird auf die jeweiligen Bedeutungen und Funktionen verwiesen. Neben dieser sehr konkreten\, materiellen Form\, sich buchstäblich in Worte zu kleiden\, gibt es Textilien\, Kleidung und Mode\, die in der Literatur beschrieben werden. \nDiese fiktiven Phänomene werden im zweiten Teil des Vortrags untersucht. Auch hier wird zunächst der Versuch einer Auslegeordnung unternommen und dabei die Rolle von Mode\, Kleidung\, Textil in der Literatur\, der Quellenwert dieser Literatur für die Kulturwissenschaft der Mode und des Textilen sowie Materialitäten in den Blick genommen. Reflektiert werden die Notwendigkeit einer transdisziplinären Methode zur Untersuchung dieses sehr heterogenen Materials und die Einführung einer eigenen Kategorie.
URL:http://humoncal.de/veranstaltung/kerstin-kraft-sich-in-worte-kleiden-ueber-das-verhaeltnis-von-texten-und-textilien
LOCATION:Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:http://humoncal.de/wp-content/uploads/2023/04/Erzaehlte_Mode_Plakat_Kleid-scaled.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR