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Arbeits- und Klassenverhältnisse im Comic

18. November 2022, 10:00 - 15:00

Organisation: Dr. Iuditha Balint (FHI) und Dr. Markus Engelns (UDE)

Anmeldung bis zum 4. November unter: fhi@dortmund.de

In den letzten Jahren ist eine deutliche Zunahme von literarischen und medialen Narrationen von Verschränkungen von sozialer Herkunft, sozialen Missständen, Arbeits- und Klassenverhältnissen und Klassismen zu beobachten.

Auffallend ist allerdings, dass eine Analyse der Darstellung von Arbeits- und Klassenverhältnissen, sowie Klassismen in Comics auf sich warten lässt. Während also die Kategorie der Klasse in vielen medien-, kultur- und literaturwissenschaftlichen Studien aus diskursanalytischer oder narratologischer Perspektive untersucht wird, sind solche Ansätze für Comics höchstens als Desiderate verfügbar, obwohl sich nicht wenige Comics und Comicgenres maßgeblich mit dem Thema auseinandersetzen.

Genau hier setzt unsere Tagung an. In den Fokus gerückt werden soll die kulturhistorische, medienkulturwissenschaftliche und literarästhetische Erforschung von Comics auf die in ihnen vorkommenden Bilder von Klasse und Klassismen, Arbeits- und Klassenverhältnissen.

18.11.2022

Panel: Interkulturelle und postkoloniale Perspektiven II (Moderation: Iuditha Balint)

10:00 Uhr: Agnieszka Komorowska (Mannheim): Monsters / Managers in the City. Die Darstellung
der Wirtschaftskrise im französischen und spanischen Graphic Novel.

10:45 Uhr: Markus Engelns (Duisburg-Essen): „Stadt der Sünde“: Darstellung von Klasse und Arbeit
im amerikanischen Superheldencomic

11:30 Uhr: Pause

Roundtable und Abschlussdiskussion

12:00 Uhr: Roundtable mit Eva Müller (Comiczeichnerin), Ulrike Preußer (Literaturwissenschaftlerin),
Jennifer Stais (Lehrerin) und Iuditha Balint (Literaturwissenschaftlerin), Moderation: Markus Engelns

13:30 Uhr: Abschlussdiskussion